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KI-GESTÜTZTE DOKUMENTATION

Was möchten Sie wissen?

Hardware-Setup und erste Verbindung

Dieser Deep Dive bietet einen Vergleich zwischen den Kameras OV20i und OV80i, einen Überblick über die Stromanforderungen, das LED-Layout und Systemstatusanzeigen sowie Hinweise und Best Practices zur Installation.

Videoanleitung

Sehen Sie sich dieses Thema in Aktion an: Deploy AI Inspection in Minutes

Deep Dive – Überblick​

Lernziele​

  • Connect → Einschalten und Hardwarefunktion überprüfen
  • Activate → Kameras online und aktiv schalten
  • Configure → Netzwerk- und Systemeinstellungen konfigurieren
  • Create 2 Recipes → Klassifizierungs- und Segmentierungsmodelle erstellen
  • Build Logic → Automatisierung mit Node-RED umsetzen

Was Sie mitnehmen​

  • Kenntnisse über die Hardware
  • Technisches Selbstvertrauen
  • Fähigkeiten zur Fehlerbehebung bei der Vor-Ort-Inbetriebnahme
  • Verständnis grundlegender Node-RED Flows

Ausrüstungsprüfung​

  • Kamera
  • Netzteil und M12-Stromkabel + Ethernet-Kabel
  • Muster-Inspektionsobjekte
  • Dokumentation und Kurzreferenzkarten

Vergleich der Kameramodelle​

OV20i – Die Plug-and-Play-Lösung​

  • Integrierte LED-Beleuchtung mit softwaregesteuerten Zonen
  • Softwaregesteuerter Fokus – keine manuelle Einstellung erforderlich
  • 1,6 MP
  • Global Shutter

OV80i – Das anpassbare Kraftpaket​

  • Flexibilität durch C-Mount-Objektiv – optimale Optik für die Anwendung wählbar
  • Manueller Fokus und Blende am Objektiv – keine Softwaresteuerung des Fokus
  • Externe Beleuchtung erforderlich – maximale Kontrolle für spezialisierte Beleuchtung
  • 8,3 MP
  • Rolling Shutter
  • Höhere Verarbeitungsleistung – bewältigt komplexe Multi-Inspektionsszenarien
hinweis

Wesentlicher physischer Unterschied: Pinzahl des M12-Steckers

  • OV20i: 17-Pin M12
  • OV80i: 12-Pin M12

Einschalten​

Stromanforderungen​

  • Spannung: 19–24 VDC
  • Leistungsaufnahme:
    • Maximal: 18 W
    • Typisch: 15 W
  • Anschluss: M12-Stecker mit Breakout-Kabel

OV80i-Stromanschluss​

  • M12-Stecker mit 12 Pins an der Kamera
  • Breakout-Kabel stellt einzelne Aderanschlüsse bereit
  • Stromklemmen: Klar mit + und – am Breakout gekennzeichnet

OV80i-Verdrahtungsplan

LED-Statusanzeigen und Systemzustand​

  • Position 1 (ganz links): Ethernet-Status-LED – Orange, wenn aktiv
  • Position 2: Reserve-LED – Aus (für zukünftige Nutzung reserviert)
  • Position 3: Benutzerdefinierte LED – Gelb/Orange/Grün (durch Recipe konfiguriert)
  • Position 4 (ganz rechts): Power-Status-LED – Grün (normal) / Rot (Fehler)

Zustände der Power-LED​

  • Dauerhaft grün: Stromversorgung innerhalb der Spezifikation, Kamera betriebsbereit
  • Aus: Keine oder unzureichende Stromversorgung
  • Gedimmt/Flackernd/Rot: Problem mit der Stromversorgung – Spannung und Strombelastbarkeit prüfen

Systemstatusanzeigen​

Die LEDs des OV80i sind benutzerdefiniert:

  • Verhalten wird durch das aktive Recipe festgelegt – bei unerwartetem Verhalten die Recipe-Logik prüfen
  • Farben variieren: Gelb, Orange oder Grün, je nach Konfiguration

LEDs zur Fehlerbehebung nutzen​

  • Erste Prüfung: Vor erweiterter Fehlerbehebung immer den LED-Status überprüfen
  • Modellspezifisch: Wissen, welche LEDs bei welchem Kameratyp aktiv sind
  • Ferndiagnose: LEDs sind sichtbar, um Techniker per Telefon anzuleiten
  • Dokumentation: LED-Referenz in Wartungsverfahren aufnehmen

Best Practices für die physische Installation​

Montageoptionen und Hinweise​

  • Frontmontage: Kamerafront zugänglich, einfacher Objektivwechsel
  • Hinterseitige Montage: Besser geschützt, geeigneter für raue Umgebungen
  • Schwingungsisolierung: Bei Bedarf Gummischeiben oder Isolationshalterungen verwenden
  • Zugänglichkeit: Zugang für Reinigung und Wartung einplanen

Kabelführung und -management​

  • Biegeradius: Mindestbiegeradius für M12-Kabel beachten
  • Zugentlastung: Kabelverschraubungen und Zugentlastungen verwenden
  • EMV-Aspekte: Möglichst nicht parallel zu Hochstromkabeln verlegen
  • Flexibilität: Mechanische Bewegung und Wärmeausdehnung berücksichtigen

Umgebungsbedingungen​

  • IP-Schutzart: Kameragehäuse für Industrieumgebungen zertifiziert
  • Reinigung: Lebensmittelumgebungen können besondere Anforderungen stellen
  • Beleuchtung: Einfluss von Umgebungslicht auf die Inspektion einplanen
  • Temperatur: Wärmeentwicklung der Kamera im Design berücksichtigen