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KI-GESTÜTZTE DOKUMENTATION

Was möchten Sie wissen?

Inspektions-Setup & ROI-Typen

OV10i Hinweis

Die OV10i unterstützt ausschließlich Klassifikationsmodelle. Die auf dieser Seite erwähnten Segmentierungsfunktionen sind auf den Kameras OV20i und OV80i verfügbar.

Diese Seite erläutert die grundlegenden Konzepte zur Definition von Inspektionsbereichen und zur Organisation KI-basierter Inspektionsabläufe im OV10i-System.

Grundlagen der ROI (Region of Interest)

Was sind ROIs?

ROIs (Regions of Interest) definieren rechteckige Bereiche, in denen das KI-Modell die Inspektionsanalyse durchführt. Diese Bereiche fokussieren die Rechenleistung auf bestimmte Stellen und verbessern dadurch sowohl die Genauigkeit als auch die Effizienz.

Grundlegendes ROI-Konzept:

  • KI-Modell-Arbeitsbereich – ROIs dienen als Referenzpositionen, an denen KI-Modelle Bilddaten analysieren
  • Verarbeitungseffizienz – Fokussierte Analyse verbessert die Inspektionsgeschwindigkeit
  • Ergebnispräzision – Gezielte Analyse reduziert Fehlalarme
  • Mehrere Bereiche – Mehrere ROIs können für eine umfassende Inspektion definiert werden

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ROI-Typen in der OV10i

Ausschließlich rechteckige ROI

Die OV10i verwendet rechteckige ROIs als einzigen ROI-Typ für alle Inspektionsszenarien.

Warum rechteckig:

  • Universelle Anwendung – Geeignet für die meisten industriellen Inspektionsanforderungen
  • KI-optimiert – Rechteckige Bereiche optimieren die Modellverarbeitung
  • Einfache Implementierung – Unkomplizierte Einrichtung und Verwaltung
  • Ausrichtungskompatibel – Funktioniert nahtlos mit dem Template-Alignment-System

ROI-Benennung und -Identifikation

Standardname: "New ROI"

Jede neue ROI beginnt mit dem Standardnamen "New ROI", der geändert werden kann und sollte, um eine aussagekräftige Identifikation bereitzustellen.

Warum ROI-Namen ändern:

  • Systemintegration – Benannte ROIs lassen sich in der Automatisierung leichter referenzieren
  • Wartung – Klare Namen vereinfachen die Fehlersuche
  • Dokumentation – Aussagekräftige Namen verbessern das Systemverständnis

Benennungsbeispiele:

  • "Bolt_Tightness_Check"
  • "Label_Presence_Verify"
  • "Surface_Quality_ROI"
  • "Component_Alignment"

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Inspektionstypen: Gruppierung und Organisation

Standard: "Inspection Type 1"

Das System erstellt "Inspection Type 1" als Standard-Gruppierungsname, der geändert werden sollte, um den tatsächlichen Inspektionszweck widerzuspiegeln.

Funktion des Inspektionstyps:

  • ROI-Gruppierung – Organisiert zusammengehörige ROIs unter logischen Kategorien
  • Ergebnisorganisation – Gruppiert Inspektionsergebnisse nach Typ
  • Workflow-Verwaltung – Vereinfacht komplexe Mehrbereichs-Inspektionen

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Wichtig: Node-RED-Integration

Warum Inspektionstyp-Namen wichtig sind: Es ist wichtig, den Namen des Inspektionstyps zu ändern, da Node-RED diesen Namen für die Ausgabeveröffentlichung verwendet. Der Name wird zum Identifikator für Datenrouting und Systemintegration.

Auswirkungen auf die Node-RED-Ausgabe:

  • Datenveröffentlichung – Ergebnisse werden unter Verwendung der Inspektionstyp-Namen veröffentlicht
  • Externe Integration – Andere Systeme empfangen Daten mit diesen Identifikatoren
  • Automatisierungslogik – Node-RED-Flows referenzieren diese Namen für das Routing

Effektive Benennungsstrategie:

  • Prozessbasiert: "Quality_Control", "Dimensional_Check"
  • Merkmalsbasiert: "Surface_Inspection", "Component_Verification"
  • Positionsbasiert: "Top_Panel_Check", "Side_Assembly"
  • Allgemeines vermeiden: Ersetzen Sie "Inspection Type 1" durch spezifische Bezeichnungen

Setup-Workflow

Konfigurationsprozess

Wesentliche Schritte:

  1. Inspektionstyp benennen – Ändern von "Inspection Type 1" in einen aussagekräftigen Namen
  2. ROI erstellen – Rechteckige Bereiche über + Add Region of Interest (ROI) hinzufügen
  3. ROI benennen – Ändern von "New ROI" in beschreibende Namen
  4. Positionierung – ROIs angemessen dimensionieren und positionieren
  5. Validierung – Überprüfen, ob das Setup die Inspektionsanforderungen erfüllt

Verwaltung mehrerer ROIs

Organisationsstrategie:

  • Logische Gruppierung – Zusammengehörige ROIs unter geeigneten Inspektionstypen gruppieren
  • Konsistente Benennung – Systematische Namenskonventionen verwenden
  • Systemintegration – Anforderungen an die Node-RED-Ausgabe berücksichtigen

Integrationsaspekte

Template-Alignment-Integration

Vorteile der Ausrichtung:

  • Automatische Anpassung – ROIs bewegen sich mit den Ausrichtungskorrekturen des Teils
  • Konsistente Abdeckung – ROIs behalten ihre relative Position zu Teilmerkmalen bei
  • Positionstoleranz – Teilvariationen beeinträchtigen die Inspektionsgenauigkeit nicht

Node-RED-Kompatibilität

Integrationsanforderungen:

  • Eindeutige Namen – Sicherstellen, dass Inspektionstyp-Namen für Ausgaben eindeutig sind
  • Benennungsstandards – Konventionen für die Systemintegration festlegen
  • Ausgabeprüfung – Sicherstellen, dass Node-RED die korrekten Identifikatoren empfängt

Best Practices

Effektive ROI-Konfiguration

Wichtige Richtlinien:

  • Beschreibende Benennung – Sowohl ROI- als auch Inspektionstyp-Namen sollten aussagekräftig sein
  • Angemessene Größe – Merkmalsabdeckung mit Verarbeitungseffizienz in Einklang bringen
  • Strategische Organisation – Zusammengehörige ROIs logisch gruppieren

Systemintegration

Planungsaspekte:

  • Node-RED-Anforderungen – Inspektionstyp-Namen für Datenrouting planen
  • Dokumentation – ROI-Zwecke und Integrationspunkte erfassen
  • Tests – Überprüfen, dass Ausgaben die vorgesehenen Systeme korrekt erreichen

🔗 Siehe auch