Zum Hauptinhalt springen

KI-GESTÜTZTE DOKUMENTATION

Was möchten Sie wissen?

Hardware-Einrichtung und erste Verbindung

OV10i Hinweis

Der OV10i unterstützt ausschließlich Klassifizierungsmodelle. Die auf dieser Seite erwähnten Segmentierungsfunktionen sind auf den Kameras OV20i und OV80i verfügbar.

Dieser Deep Dive bietet einen Vergleich zwischen den Kameras OV10i und OV80i, eine Übersicht über die Stromversorgungsanforderungen, das LED-Layout und die Systemstatusanzeigen sowie Hinweise zur Installation und Best Practices.

Video-Anleitung

Sehen Sie dieses Thema in Aktion: Deploy AI Inspection in Minutes

Deep Dive Übersicht

Lernziele

  • Connect → Stromversorgung herstellen und Hardware-Betrieb überprüfen
  • Activate → Kameras online und aktiv schalten
  • Configure → Netzwerk- und Systemeinstellungen einrichten
  • Create 2 Recipes → Klassifizierungs- und Segmentierungsmodelle erstellen
  • Build Logic → Automatisierung mit Node-RED implementieren

Was Sie mitnehmen werden

  • Kenntnisse über die Ausrüstung
  • Technisches Selbstvertrauen
  • Fehlerbehebungsfähigkeiten für die Inbetriebnahme vor Ort
  • Verständnis grundlegender Node-RED Flows

Ausrüstungsprüfung

  • Kamera
  • Netzteil und M12-Stromkabel + Ethernet-Kabel
  • Beispielobjekte für die Inspektion
  • Dokumentation und Kurzreferenzkarten

Vergleich der Kameramodelle

OV10i – Die Plug-and-Play-Lösung

  • Integrierte LED-Beleuchtung mit softwaregesteuerten Zonen
  • Softwaregesteuerter Fokus – keine manuelle Anpassung erforderlich
  • 1,6 MP
  • Global Shutter

OV80i – Das anpassbare Kraftpaket

  • Flexibilität durch C-Mount-Objektiv – optimale Optik je nach Anwendung wählbar
  • Externe Beleuchtung erforderlich – maximale Kontrolle für spezialisierte Beleuchtung
  • 8,3 MP
  • Rolling Shutter
  • Höhere Verarbeitungskapazität – bewältigt komplexe Multi-Inspektionsszenarien
hinweis

Wesentlicher physischer Unterschied: M12-Steckerpolzahl

  • OV10i: 17-poliger M12
  • OV80i: 12-poliger M12

Einschalten

Stromversorgungsanforderungen

  • Spannung: 19–24 VDC
  • Leistungsaufnahme:
    • Maximal: 18 W
    • Typisch: 15 W
  • Anschluss: M12-Stecker mit Breakout-Kabel

OV10i Stromanschluss

  • 17-poliger M12-Stecker zur Kamera
  • Breakout-Kabel stellt einzelne Aderverbindungen bereit
  • Stromklemmen: Deutlich gekennzeichnete + und – am Breakout

OV10i Verdrahtungsschema

LED-Statusanzeigen und Systemzustand

LED-Layout:

  • Power-LED (Grün): Zeigt an, dass die Kamera korrekt mit Strom versorgt wird
  • Netzwerk-LED: Zeigt den Ethernet-Verbindungsstatus an
  • Status-LED: Anzeige des Systembetriebs

Power-LED-Zustände

  • Dauerhaft Grün: Stromversorgung innerhalb der Spezifikation, Kamera betriebsbereit
  • Aus: Keine oder unzureichende Stromversorgung
  • Schwach/Flackernd/Rot: Problem mit der Stromversorgung – Spannung und Strombelastbarkeit prüfen

Systemstatusanzeigen

  • Dauerhaft: System voll betriebsbereit
  • Langsames Blinken: System startet (normal für die ersten 30–60 Sekunden)
  • Schnelles Blinken: Systemfehler oder Konfigurationsproblem
  • Aus: System nicht vollständig hochgefahren oder Hardwareproblem

Verwendung von LEDs zur Fehlerbehebung

  • Erste Prüfung: Immer den LED-Status vor erweiterter Fehlersuche prüfen
  • Modellspezifisch: Wissen, welche LEDs bei welchem Kameratyp aktiv sind
  • Ferndiagnose: LEDs sichtbar für die Anleitung durch Techniker per Telefon
  • Dokumentation: LED-Referenz in Wartungsanweisungen aufnehmen

Best Practices für die physische Installation

Montageoptionen und Hinweise

  • Frontmontage: Kamerafläche zugänglich
  • Rückmontage: Besser geschützt, geeignet für raue Umgebungen
  • Schwingungsdämpfung: Bei Bedarf Gummischeiben oder Isolationshalterungen verwenden
  • Zugänglichkeit: Zugang für Reinigung und Wartung einplanen

Kabelführung und -management

  • Biegeradius: Mindestbiegeradius für M12-Kabel beachten
  • Zugentlastung: Kabelverschraubungen und Zugentlastungen verwenden
  • EMV-Aspekte: Kabel möglichst getrennt von Hochstromleitungen verlegen
  • Flexibilität: Mechanische Bewegung und Wärmedehnung berücksichtigen

Umgebungsbedingungen

  • IP-Schutzart: Kameragehäuse für industrielle Umgebungen geeignet
  • Reinigung: Lebensmittelumgebungen können besondere Anforderungen stellen
  • Beleuchtung: Einflüsse von Umgebungslicht auf die Inspektion einplanen
  • Temperatur: Wärmeentwicklung der Kamera bei der Auslegung berücksichtigen